14. April 1945
Am Mittag, um 12:26 Uhr, wird aus der Gegend nördlich des Isteiner Klokes eine schwere Detonation gehört. Die Ursache lässt sich jedoch nicht feststellen. Es klingt, als wäre eine Sprengung vorgenommen worden.
Zwischen 13:05 und 13:30 Uhr sind auf den deutschen Bahngeleisen im Grenzgebiet mehrere Lokomotiven zu sehen, von denen einige erheblich beschädigt sind. Im Laufe des Abends, als die Lokomotiven in Reichweite der französischen Artillerie im Rangierbahnhof Weil sind, feuert eine Batterie aus dem benachbarten Elsass Granaten auf die Bahnanlagen. Offenbar soll durch die Zerstörung der Gleise der Abtransport verhindert werden. Etwa um 20:00 Uhr kommt es zu einem kurzen, gegenseitigen Artilleriefeuer. In der Folge kommt es an der Kleinhünningeranlage 15 zu einem weiteren Schaden auf Basler Gebiet.
